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Bilder von Rainer Sichert
Der Fichtelgebirgsverein Oberkotzau hatte sich über Fronleichnam den Westlichen Thüringer Wald als Wanderregion ausgesucht und hatte dabei nicht nur mit dem Wetter, sondern auch mit den Touren und dem Quartier voll ins Schwarze getroffen. Unter der bewährten Führung von Rainer Sichert wurde am Anreisetag das Kletter- und Wanderparadies Lauchagrund von Tabarz aus erkundet. Zahlreiche Felsen und malerische Abschnitte kennzeichnen diesen herrlichen Abschnitt nördlich des Inselsberges. Dieser wurde am Freitag dann unter die Füße genommen und vom Pfefferstübchen in Brotterode aus bestiegen. Nach dem kräftezehrenden Aufstieg und einer zünftigen Einkehr folgte dann einer der schönsten Abschnitte des Rennsteigs bis zum Scheffeldenkmal am Dreiherrenstein, ehe die Tour zurück zum Hotel führte. Abends wurde dann nicht nur viel, sondern wohl auch gut gesungen, denn andere Gäste im Quartier meinten wohl, wir wären ein Gesangverein. Der Samstag führte die 24-köpfige Gruppe zur Hohen Sonne. Hier begann die zweite große Tagestour - durch die phantastische Drachenschlucht zur Wartburg. Nach einer Besichtigung stärkte man sich in Eisenach, ehe der Rückweg über das Burschenschaftsdenkmal, die Ludwigsklamm und den Drachenstein wieder zum Ausgangspunkt am Rennsteig führte. Am Sonntag fuhr man mit den Autos hinauf unterhalb der Ebertswiese, wo sich eine leichtere, aber aussichtsreiche Rundtour um die Höhnberge anschloss. Die markante und blumenreiche Ebertswiese mit ihrem Bergsee ist schon immer ein beliebter Anziehungspunkt der Wanderer gewesen. Den Schlusspunkt setzte ein gemeinsamer Stadtbummel im schmucken Fachwerkort Schmalkalden, wo die Wanderer die überaus positiven Eindrücke von dieser herrlichen Gegend noch einmal genießen konnten.